Author Archives: Jule

Randgespräche

Ich kann mir völlig unlogischerweise nicht merken, welcher von zwei Lichtschaltern bei uns wofür gut ist. Leider führt das hin und wieder dazu, dass ich just den falschen betatsche. Anstatt mir also den Weg nach draußen zu leuchten, damit ich nicht auf die Schnauze falle, steht der Liebste plötzlich im Zappendustern, wenn er ein köstliches Essen schmurgelt oder ebendieses gegen die immer hungrigen Katzen verteidigt.

Nun haben wir ja neuerdings so eine tafellacklackierte Wand um diese beiden Schalter herum.  Daraufhin hatte der Liebste, stets hilfsbereit, eine Idee….

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Sie: “Ja, nee, also, nicht hilfreich…”

Er: “Besser so…?”

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Sie: “Klar. Perfekt.”
Jetzt muss ich nur noch fix chinesisch lernen. Kleinigkeit.

Plätscherplatz

In der Ecke unserer Waschküche steht ein äußerst praktisches Waschbecken, allerdings sah es doch schon reichlich mitgenommen aus..

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Also flugs den Pinsel und die Walze rausgeholt und mit Lack, flüssigem Kunststoff und wasserfester Wandfarbe das Ganze aufgehübscht.

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Ergebnis: sauber.

Küchenfreuden

Die bisherige Küche hatte endgültig ihr Leben ausgehaucht. Die neuen Teile schlummerten ja schon eine Weile – eigentlich schon seit dem Umzug – im Dornröschenschlaf vor sich hin und wir wollten nun auch keinen unkontrollierten Rosenwuchs riskieren. Man weiss ja, wie sowas ausgeht.Küche_Decke_4

Erster Schritt: wieder einmal roten Klatschputz von den Wänden knibbeln. Der Liebste tummelte sich zum Erwerb eines Sägescheins in irgendwelchen Wäldern herum, also konnte ich hemmungslos in der Küche schweinigeln …

Morgens so:

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Abends so:

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Piepmätze

Ich gebe es ja zu, jedes Mal, wenn das Schwalbenpaar einzieht, bin ich nicht sonderlich begeistert. Schon klar, Frühling, Natur, yippieh. Aber die Brüder sind ganz schön rabiat, vor allem, wenn sie im Tiefflug unsere Katzen attackieren. Und was die so in unserer Scheune fallen lassen – und zwar üb-er-all hin – damit könnte man glatt eine Düngerfabrik eröffnen. Und jedesmal dieses empörte Tschilpen, wenn wir auch mal bitte in die Scheune wollen.

Aber nun, ich gebe außerdem zu: sie haben entzückenden Nachwuchs. Und das entschädigt dann doch für die…sagen wir, Unannehmlichkeiten. Hier die erste Garde des Vorjahres. Letztes Wochenende erfolgten schon die ersten Aufklärungsflüge. Wird endlich Frühling, ja?

Schwalbenbaby

Waschtach

Dieser formschöne, selbstgebaute Wäscheständer mit integriertem Teppichklopfholm ziert seit einem gut einem Jahr die Lücke zwischen Haselnussgewucher und Gas-Tank. Noch in Planung: ein Dach gegen Vogelkack. Macht sich nicht so gut auf Handtüchern und Bettwäsche.

Wäscheständer_2Wäscheständer

 

Sie ist fertig

Mein wundervolles Geburtstagsgeschenk. Nach einer Weile, den Elementen ausgesetzt, tat sie mir ein wenig leid.

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Und das war dann auch eines dieser vielen Projekte, die aus “ich-mach-mal-eben” entstanden. Von wegen mal eben: Farbe entfernen ist ein fieses Geschäft. Mit dem Heißluftfön, der Schleifmaus, dem Multi-Tool, schleifen per Hand, schleifen mit dem Dremel, rubbeln mit der Drahtbürste – es hat fast ein Jahr gedauert, bis die alte Farbe runter war.

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Gelernt: mal eben schnell is nich – gute Farbe – wichtich. In diesem Fall war es Grundierung von F&B “exterior wood primer & undercoat”.

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F&B Nr. 276, Mole’s breath. Ja, genau, die Farbe heißt Maulwurfs-Atem. Ich kanns nicht beurteilen, ob das stimmt, noch hat mich keiner angehaucht.

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Trotz der Fummelarbeit: es entschleunigt, wenn man solch wunderschönes, altes Holz bearbeiten kann, auf dem schon unzählige Allerwerteste saßen und die Bank manchmal alte Geschichten wispert. Möge ihr ein langes Leben beschert sein, ich bin da zuversichtlich, weil vorwiegend unsere Katzen auf ihr ruhen.