Der Mann und das Gehölz

Schon eine Weile und nicht erst seit wir diesen wasserführenden, gemütlich knisternden Kamin haben, treibt den Liebsten stets die Frage um, wie man das wärmende Feuer möglichst lang am Leben erhalten kann. Schließlich wollen alle Wollsocken- und sonstigen Fellträger in diesem Haushalt im nächsten Winter nicht frieren und das allabendliche Lagerfeuer möchte auch nicht nur vor sich hin kokeln (oder nur mit  Walnusschale gefüttert werden). Dem Beispiel des Bibers am nahen Meynbach folgend liegt es nah, sich Vorräte anzulegen. IMG_0619Das ist aber nun eine diffizile und mit Leidenschaft zu betreibende Wissenschaft für sich, zumindest wenn man diesem Buch glauben darf und wenn man dem Liebsten so zuschaut beim fleißigen Hacken, Wuchten und Spalten von Brennmaterial. Da fliegen nur so die Späne und heraus kommen dann formschöne Scheite, die dann erst einmal zu schichten sind. Gerade das ist eine Kunst, einfach so hinschmeißen is nich und meine bevorzugte Schichtweise (platzsparend, abstaubfähig, das sieht doch sonst nicht aus) taugt offenbar nicht. Schichten soll man so, spricht der Mann, dass die Maus da durchrennen kann. Damit die Scheite so fix as possible trocknen und es später lustig knistert und nicht nur raucht. IMG_1564Mäuse habe ich da noch keine durchrennen sehen, obwohl hier ja nun wirklich kein Nagermangel herrscht, aber vielleicht ist das nur die Ehrfurcht vor den sieben Stapeln rund um die und zig weiteren in der Scheune.

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