Katzencontent

Mäuse, nehmt euch in Acht, zieht euch warm an oder besser gleich woanders hin. We proudly present unsere neuen schnurrenden Mitbewohnerinnen.

Spitfire ist etwa 2 Jahre alt, verfressen, verschmust und ziemlich frech, vor allem wenn sie glaubt, dass niemand hinguckt. Und was das Schlafbedürfnis anbetrifft, schlägt sie mich um Längen. Vorläufig hat sie recht wenig Interesse an der Mäusejagd. Spitfire
Sluggo ist etwa 1 Jahr alt, höchst unternehmungslustig, ebenso verfressen wie Spitfire, aber noch verspielt und etwas schüchtern. Sluggo

Planquadrat

Die Idee war: da ist jetzt ein Haus und dann machen wir Pläne und arbeiten die Pläne Schritt für Schritt ab und freuen uns jedes Mal wie Bolle, wenn etwas fertig ist. So weit zur Idee. Einmal herzhaft in die Runde gelacht.

Praktisch sieht es so aus, dass einen dauernd etwas anspringt und zu  *putzmich* oder *streichmich* oder *repariermich* auffordert. Auch so ein Garten ist einfallsreich und säuselt permanent  *mähmich* oder *sammelmich*. Aber aus mehreren Gründen brauchten wir dringend Fliegengitter und so war ich wild entschlossen, das Gewimmer der ungeputzten Fenster dieses Mal eisern zu überhören.

Bevor das Produkt in Serie geht – is klar – braucht man einen Prototyp:Prototyp

 

Die Zutaten:
4 Rechteckleisten (passend zugesägt), Holzdübel, Leim, Schraubzwingen, Klemmfixe, Bohrmaschine, Tacker mit Nadeln und Fliegengitter aus Alu.
Fliegengittereinbau

 

 

 

Zwei Wochenenden, 5 Fliegengitter. Der Schönheit wegen noch mit Wetter-schutzfarbe angepinselt. Moosgrün ist die Farbe des Saison.

 

 

 

 

 

Fertich.

Fliegengitter3

Die Mauer muss weg…

…sprach ich an einemMauer1 lauen Frühlingsmorgen staatstragend in den Garten.

Und während ich noch so überlege (wohin mit den ganzen Steinen und was soll da später überhaupt hin und was zum Kuckuck ist das eigentlich für ein Baum), greift der Liebste zum Vorschlaghammer und schafft Fakten.

Mauer2

Zack, war sie weg. Völlig unpolitisch und ohne diplomatische Verwicklungen.

Mauer4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Steine (ca. 15 Schubkarren voll) sind erst einmal zwischengelagert. Bei einem Teil haben wir den Mörtel abgeklopft. Der Rest muss warten, bis wir irgendwann – z.B. an einem langweiligen Tag im Jahr 2072 – die Zeit finden um sie sauber abzuklopfen und für irgendwas wieder zu verwenden. Für ein Mäuerchen vielleicht. Oder ein Vogelhaus.

Fliesenlegen

Nicht, dass ich Ahnung hätte, einen Fachmann gefragt, einen Kurs besucht oder ein schlaues Buch gelesen hätte. Aber wenn ein Fliesenboden den Charme einer Reihe gewaltiger Zahnlücken hat, dann gehe ich hin und kaufe Fliesenkleber, Fugenbunt, einen komischen Gummirakel und einen Fliesenschneider und behaupte, ich verschwände mal eben für eine Stunde (aus der dann – wie immer – eher fünf werden) in der Waschküche.

Vorher ein ramponiertes Etwas Fliesenlegen vorher

Danach ein etwas weniger ramponiertes Etwas

Fliesenlegen nachher

Da fehlt noch die Fuge selbstverständlich. Aber da war es dann – entgegen aller Absichten – schon ziemlich dunkel. Ein günstiger Fliesenschneider aus dem Baumarkt macht dann übrigens doch keinen Spaß. Nicht einmal dann, wenn man genügend Fliesen zum zertöppern übrig hat. Reine Zeitverschwendung, mit einem so störrischen Gerät halbwegs grade Fliesen abschneiden zu wollen.